Grundkonzepte von aim42

aim42-Terminologie im Überblick

  1. Sammeln Sie in der Analyse alle Probleme, die Sie rund um das System und dessen Organisation finden können.
  2. Jedes Problem bewerten Sie hinsichtlich seiner einmaligen und/oder wiederholten Kosten. Hierbei werden Sie oft auf Schätzungen sowie Annahmen angewiesen sein – halten Sie diese Bewertungen fest. Auf Basis der Kosten können Sie hervorragend Prioritäten festlegen.
  3. Manche Probleme sind nur Symptome von tieferliegenden Ursachen – die „Root- Cause-Analysis“ hilft, denen systematisch auf die Spur zu kommen.
  4. Suchen Sie mit technisch kundigen Beteiligten nach Maßnahmen, die diese konkreten Probleme oder deren Ursachen lösen oder beheben. Zwischen Maßnahmen und Problemen respektive Ursachen besteht eine m:n Beziehung – eine einzige Maßnahme kann mehrere Probleme adressieren, ein Problem kann zur Lösung mehrere Maßnahmen benötigen.
  5. Auch Maßnahmen haben Kosten – die Sie systematisch ermitteln oder schätzen müssen.
  6. Maßnahmen können Nebenwirkungen besitzen – oder negative Seiteneffekte. Legen Sie diese offen.
  7. Die Gegenüberstellung von Kosten-von-Maßnahmen sowie den Kosten-des-Problems ergibt wertvolle Entscheidungshilfe für Budget- oder fachlich Verantwortliche. Damit müssen Softwarearchitekten endlich nicht mehr über die schwer vermittelbaren inneren Qualitäten, Kopplung, Kohäsion oder Implementierungsdetails argumentieren, sondern können in Business-Sprache argumentieren.
  8. aim42 arbeitet hochgradig iterativ: Bewertungen von Problemen und Maßnahmen können sich über die Zeit ändern, wie sich in modernen Entwicklungsprozessen auch die Prioritäten von beispielsweise Anforderungen oder Zielen über die Zeit ändern können. Regelmäßige (iterative) Überprüfung der problem list und des improvement backlog stellen deren Aktualität sicher.