Die aktuelle Situation

Aktuelle Situation

In den letzten Jahren haben mehrere namhafte Beratungsunternehmen (u.a. McFool & Company, Prix-Wassermann sowie Cup-Mercury) die SAMM Inc. auf Optimierungspotential und zu Benchmarking-Zwecken untersucht. Nachfolgend einige Extrakte dieser Untersuchungen bzw. Ergebnisse aus Interviews mit SAMM Mitarbeitern.

Wirtschaftliche Situation

  • starker Umsatzrückgang bei Privatkunden
  • Ausfall diverser Partner aufgrund Insolvenzen in der Möbelindustrie
  • Gestiegener Ertrag bei Gewerbekunden und für Großprojekte
  • bisher kein Markteintritt in mobiles Internet

  • Analysten prognostizieren weitere Verluste in den kommenden Jahren, sofern die Umsatz- und Marktausfälle nicht durch neue Produkte/Vertriebswege kompensiert werden können.
  • Investoren drängen auf kurz- und mittelfristige Verbesserung der Erträge, ggfs. durch Verkauf von Unternehmensteilen.

Fachliche Situation

  • Bisher ungenutztes Portfolio von Patenten im Bereich regelgestützte Innenarchitektur
  • Zu geringe Standardisierung in Prozessen und Produkten, etwa im Bereich IT-Governance und IT-Betrieb.
  • Zu geringe Prozessorientierung macht organisatorische Anpassungen auf allen Hierarchieebenen notwendig. Siehe dazu die Veröffentlichung der Ecole Supérieure de Commerce ESCP zum Thema Prozessorientierung.

  • Laufende Gerichtsverfahren mit Steuerbehörden bezüglich CBBPO (cross border business process outsourcing)

  • Hohe laufende Aufwände (Personal und Geld) in ertragsarmen Bereichen

  • Inakzeptabel schlechte time-to-market bei innovativen Produktideen: Bereits mehrfach wurden hervorragende Ansätze derartig langsam umgesetzt, dass Mitbewerber ähnliche Ideen schneller am Markt hatten und SAMM somit den Markteintritt verpasst hatte.

  • Gemeinsam mit internationalen Technologiepartnern und eigenen Experten einige vielversprechende Innovationen kurz vor Markt-/Produktionsreife:
  • 3D-Druck von Kleinmöbeln nach individueller Spezifikation
  • Erstellung von Gebäudeplänen auf Basis von Panoramafotos - Grundlage für die halbautomatische Konfiguration von z.B. komplexen Schrank- oder Regalsystemen.
  • Expertensysteme zur Einrichtungs- oder Konfigurationsberatung, etwa: Material-/Textur-/Farbkombination, Stoff- und Dekorationsmaterial.

  • Laut eines vorangegangenen technischen Reviews der Softwareplattform VENOM durch Cup-Mercury gibt es eine Reihe kritischer Problemfelder:
    • zu hoher Anteil Eigenentwicklung bei Standard-IT-Aufgaben, etwa bei der Persistenz, im Reporting (DWH), Monitoring/Logging, fachliche und technische Transaktionen, Konfiguration sowie Benutzeroberflächen.
    • übermäßige Komplexität im gesamten System.
    • übermäßige Heterogenität, unter anderem aufgrund der vielen Altsysteme.
    • unzureichende automatische Tests, geringe Menge an Unit-Tests.
    • massiv unzureichende innere Konsistenz und Standardisierung innerhalb von Softwarearchitektur und -entwicklung (rotten architecture)