Datenhaltung: Völlig daneben

Die VENOM-Datenhaltung nervt kolossal: Die meisten der VENOM Daten liegen in ca. dreißig Tabellen in einer relationalen Datenbank, die unter Unix läuft. Das wäre ja grundsätzlich ok… aber:

Leider haben wir vor zehn Jahren eine Firma übernommen, deren Datenbestand komplett auf einer AS/400 lag: Die hatten sämtliche Stamm- und Produktionsdaten in einer netzartigen Struktur abgebildet: fünf Tabellen mit jeweils 400 Spalten, massiv über Kreuz vernetzt. Wir wollten das immer mal auf unser Datenmodell migrieren, hatten bisher aber keine Zeit dazu. Die Daten von den fast 300 000 Altkunden müssen wir über den Umweg dieser grausamen Struktur lesen und schreiben. Bei jedem Zugriff auf Kundendaten müssen wir jetzt differenzieren, ob der Kunde im alten oder neuen Bestand liegt – und mit jeweils anderer Zugriffslogik bearbeiten. Welche Kunden wo liegen, entscheidet übrigens eine eigene Konfig-Tabelle in der neuen Datenbank